
Angela 08.02.2026, 19.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Blogprojekte | Projekt 52
Gerda war heute wieder in Bestform und verteilte beim Kochen großzügig ihre unverzichtbaren Ratschläge. Es gab Spinat mit Kartoffeln und hart gekochten Eiern. Eines ihrer absoluten Lieblingsgerichte.
Als es dann an den Abwasch ging, wollte sie unbedingt helfen. Un-be-dingt. Ich musste sie regelrecht davon abhalten. Erst als ich sie an das Bad vom letzten Sonntag erinnerte. Ein Thema, das offenbar in die Kategorie „traumatische Erlebnisse" fällt, drehte sie auf dem Absatz um und stapfte schnaubend ins Wohnzimmer.

Als sie jetzt nach gut zwei Stunden ankam, würdigt sie mich keines Blickes mehr.
Mit freundlichen Grüßen zu Wortmann:
Angela 08.02.2026, 17.07| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Blogprojekte | 25 Wochen
Dass sich das Eis ausgerechnet dort so extrem staut, ist kein Zufall. Hier sind drei Gründe, warum Geesthacht ein „Hotspot für Eisschollen ist:
Die Staustufe als Nadelöhr: Das Wehr in Geesthacht ist die einzige Staustufe der Elbe in Deutschland. Es trennt die Oberelbe von der Unterelbe (Tideelbe). Da die Schollen hier physisch gestoppt werden, türmen sie sich oft meterhoch auf – man spricht dann von Eisversatz.
Die Rolle der Gezeiten: Unterhalb des Wehrs wirkt die Ebbe und Flut der Nordsee. Wenn die Flut das Wasser flussaufwärts drückt, während von oben das Eis nachschiebt, entsteht ein enormer Druck auf die Wehranlagen.
Gefahr für den Hochwasserschutz: Wenn der Eisstau zu massiv wird, kann das Wasser nicht mehr ungehindert abfließen, was den Pegel oberhalb des Wehrs gefährlich ansteigen lässt. In extremen Wintern kommen deshalb Eisbrecher zum Einsatz, um die Fahrrinne freizuhalten und den Abfluss zu sichern.
Ein kleiner Tipp für den nächsten Besuch: Die Fischaufstiegsanlage in Geesthacht (eine der größten Europas) ist direkt daneben – auch im Winter ein spannender Kontrast zu den gewaltigen Kräften am Wehr.
Angela 08.02.2026, 16.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Alltägliches | Winter, Eis,